Samstag, 26. April 2014

Steinig war es nicht.....

sondern ein Vergnügen! 

Steine vom Napf mit Baumwolle umhäkelt.

Auch fühle ich mich im Moment steinreich :o)!



Steine vom Rheinufer mit Baumwolle umhäkelt.


Stein vom Reussufer, mit einer Seerose verziert!

Ich wünsche euch ein schönes erholsames Wochenende !
Liebe Grüsse
Berni

Dienstag, 22. April 2014

was Warmes für Hände und Füsse .....

......braucht man im Moment ja nicht, aber ich kann es nicht lassen.


Pulswärmer aus Kid Seta nach dem Muster Septembeere und einem Blümchen verziert.


Socken in Grösse 37/38 aus Wolle des Sockenwollabos von Spinnwebstube in tollen Frühlingsfarben.

Liebe Grüsse
Berni

Freitag, 18. April 2014

4 Tage zu Fuss unterwegs....

....., dass waren tolle Ferien!
Gestartet sind mein Mann und ich in Konstanz.

Mein Wunsch war, die Etappe des Jakobspilgerwegs von Konstanz nach Einsiedeln zu wandern. Der Wetterbericht meldet gut, darum organisierte ich letzte Woche für jeden Abend eine Unterkunft, Wanderführer, Kartenmaterial und natürlich noch diverse Kleinikeiten, wie Druckstellenpflaster, Znünis, Sonnencreme usw.
Das Münster in Konstanz war im Mittelalter für die Pilger ein wichtiges Etappenziel und in einer Nebenkapelle findet man die Statue des Jakobs mit Muscheln und Pilgerstäben, welche er den Menschen mit auf den Weg gab. 
Auch findet man auf dem Münsterplatz den Wegweiser mit seinem schönen weissen Stab und den Zeit und Kilometerangaben. Wenn man einemal einen gefunden hat, sollte man den Weg nicht mehr verlassen, den Umwege gehen an die Substanz! (Eigenerfahrung :o)!) In Kreuzlingen marschierten wir den falschen Wegweiser entlang und bis wir wieder zu den weissen Schwabenwegwegweisern gelangten, hatten wir ca. 1 Stunde mehr in den Knochen...... die fehlten uns dann am Abend.


Nach Märstetten waren wir immer noch frohen Mutes, aber hungrig! Der im Pilgerführer angebriesene Adler in Amlikon gibt es aber nach Nachfragen schon lange nicht mehr, dafür im Ochsen Pizza! Wir teilten uns einen feinen Salat und leckere Pizza und wanderten frisch gestärkt und mit dem Z`Nacht im Rucksack (Tanktstellenshop sei gepriesen) auf die Nachmittagsetappe!


An prächtig blühenden Obstbäumen, still plätschernde Thur, friedlich grasenden Kühen und wunderschönen alten Riegelhäuser wanderten wir weiter bis Tobel. Leider für uns immer noch nicht das Ende von heute.....wir mussten noch weiter. Schon länger plagten uns die Blattern und die müden Beine wollten eigentlich nicht mehr, aber unser Bed&Breakfast ist noch etwas weiter weg dafür schön und von sehr netten Menschen geführt.


Am nächsten Tag frühstücken wir zuerst ausgiebig. Wieder auf dem Feldweg beschliessen wir den Fussweg durch die Städtchen  Münchwilen und Sirnach mit dem Zug und Buss zu tauschen und fahren bis zum Kloster Fischingen. Die Kirche und die Kapelle mit der heilligen Idda von Toggenburg lassen wir auf uns einwirken. Von Fischingen aus wollen wir aufs Hörnli um dann nach Steg im Tösstal abzusteigen.


Auf dem Hörnli angekommen wollen wir die Aussicht geniessen, richten uns ein und picknicken etwas Kleines. Aber in der Schweiz ist man meist sehr nahe an der Zivilisation und so donnert ein Flugzeug nach dem anderen im Landeanflug auf Zürich Kloten über uns. Trotzdem dösen wir noch eine Weile in der windgeschützen Mulde, bis wir auf dem steilen Abstieg unsere Gelenke malträtieren!!
In Steg übernachten wir in einem etwas in die Jahre gekommenen Gasthaus zum Steg mit sehr nettem Wirtepaar. Extra für uns kochen sie ein leckeres Nachtessen...... Züri-Gschnetzletes mit Nudeln.


Den dritten Tag beginnen wir mit einer kleinen Zugfahrt. Die ersten Kilometer müsste man der Landstrasse entlang wandern und so nehmen wir den Zug für 2 Stationen. Danach wandern wir etwas erhöht um den Bachtel oberhalb Wald immer Richtung Rapperswil und Zürichsee. Wir treffen auf historische Pilgerherbergen, schöne Landhäuser, viel Wald und zur rechten Zeit auf eine private Herberge. Am Schild bitte läuten kommen wir nicht vorbei und geniessen bei einer sehr gastfreundlichen pensionierten Bäuerin herrlichen Kaffee und Tee mit Schwatz.


Das Schöne am Wandern mit viel Zeit ist, dass wir mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. Immer wieder erleben wir so nette, interessante, spannende und liebe Begegnungen mit vielen verschiedenen Menschen. So auch kurz vor Rapperswil spricht mich ein Ehepaar auf Shoppingtour an. Ihnen fällt mein seeehhhr müder Schritt auf :o)! Ich versichere ihnen, das ich also auch schon schneller unterwegs war und mit ihrer netter Unterhaltung waren die letzten Meter nun ohne Mühe schon vorbei und sie führten uns, an schönen auf der Strasse ingearbeitenen Wegzeichen - Muscheln, direkt vor die Rapperswiler Pilgerherberge. Die wurde als die fast schönste der Schweiz angepriesen und so entschlossen wir uns hier zu nächtigen. Wirklich die Herberge ist sehr schön und praktisch eingerichtet, eine sehr nette Frau empfing uns und wir verbrachten mit einer tollen Gruppe Jugentlicher mit ihren Betreuern und zwei weiteren Pilgerinnen eine erholsame Nacht. 


Vierter und letzter Wandertag .....und wieder war es kühl, aber sehr schönes Wetter. Zuerst mussten wir unser Picknicksack wieder aufüllen und dann konnte es los gehen. Der im Jahr 2000 neu gebaute Pilgersteg neben dem Seedamm führte uns nach Hurden, ein kleines Dorf mit Kapelle, Restaurants und Fischer liegt ca. in der Mitte des Dammes. Die Aussicht über den See in die Berge ist wunderschön und immer weider bin ich ganz begeistert.


Auf dem Festland angekommen, wurde der Weg steil, steiler, am steilsten bis hoch hinauf über dem Zürichsee zum St. Meinratspass. Restaurant geschlossen .......      macht nichts wir haben ja Picknick. So staunen wir über die herrliche Aussicht auf allen Seiten und die nächste Kaffeemöglichkeit kommt bestimmt!


Kurz vor der Teufelsbrücke über die Sihl kehren wir ein zu Kaffee und Mandelgipfel. Wieder erzählte uns der Wirt viele spannende Geschichten über die Sihl, den Pilgerweg und den kältesten Winter 1977/78 wurde es ca. minus 38 Grad hier bei der Teufelsbrücke!
Ja jetzt ist es nicht mehr so weit und schon fast wehmütig, dass wir am Ziel sind laufen wir weiter immer Richtung grosser Mythen (Berg in der Mitte des obern Fotos links). Auf diesem Gipfel waren wir auch schon, aber unsere jetzige Wanderung gefällt mir viel besser. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn es rechts oder/und links steil bergab. 
In Einsiedeln besichtigen wir die Klosterkirche und obwohl wir schon öfters drin waren, staunten wir über die Pracht. Neu restauriert glänzen und funkeln die Wandmalereien, sowie die schwarze Madonna.

Als Wanderer sind wir losgegangen, als Pilgerer angekommen! 
In Rapperswil kauften wir uns einen Pilgerausweis und liessen uns die letzten Etappen stempeln. Im Kloster Einsiedeln darf man an der Klosterpforte in der Kirche (hinten rechts) läuten. Von Bruder Alexander wurden wir empfangen, herzlich begrüsst und mit lieben Worten bekamen wir den Stempel und ein Bild der schwarzen Madonna!

Toll wars und vielleicht wandern wie weitere Etappen des Jakobsweges in der Schweiz....... wenn das Wetter will und wir wieder die Zeit finden.

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest!
Berni

Donnerstag, 10. April 2014

Frühling....

Luftig leichte Pulswärmer 
 Idee aus dem Buch Laceträume die Orchidee.....
 Wolle Schoppel Laceball irgend ein Rest
mit Nadel Nr. 2.5 gestrickt und ein kleines Blümchen musst auch noch dazu.

Im Garten sind jetzt die richtigen Blümchen in voller Pracht



und die Bäume erhalten wieder Blätter...

Wünsche euch einen herrlichen Tag und sende ganz liebe Grüsse
Berni

Montag, 7. April 2014

Socken neun/2014


 Socken mit Zopfmuster in Grösse 40/41 sind fertig gestrickt.
 Mit Nadel Nr. 2,5  und 70g Regia wieder nach dem Muster Only for me!
Ich wünsche euch eine schöne sonnige Woche mit viel Zeit die blühende Natur zu geniessen.
Liebe Grüsse
Berni

Mittwoch, 2. April 2014

Socken acht/2014

Ja dies wird definitiv ein Sockenjahr!!! 
Es hat mich voll erwischt, darum habe ich 2 Aufträge angenommen und stricke 2 Paar Herrensocken in blau und grau.


 Grösse 40/41
Wolle Lanartus dunkelblau 
Nadel Nr. 2.5
Nur die Zopfmuster ändere ich immer wieder, gerade nacht Lust und Laune.

Jetzt gehts ab in den Garten und danach wird mit Grau angeschlagen :o)!
Liebe Grüsse
Berni